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Diese Webseite ist entstanden als Erfahrungs-Bericht eines Ehemannes, der seine Ehefrau im Zeitraum vom Januar 2015 bis Ende Mai 2015 bei der Behandlung einer Adenomyose, die zunächst als Myom (uterus myomatosus) diagnostiziert wurde, begleitet und unterstützt hat.

Um es ganz offen zu sagen: ich bin stinksauer und entsetzt über das was im deutschen Gesundheits-System – im Besonderen in der Gynäkologie – offensichtlich als völlig normale „Heil-Methode“ angesehen wird. Im Besoneren richtet sich mein Unmut gegen all diejenigen Gyäkologen, die auch im 21. Jahrhundert – obwohl seit min. 10 Jahren für den Patienten deutlich bessere, schonendere und genauso wirksame Heil-Methoden verfügbar sind – eine Hysterektomie als das Mittel der Wahl anpreisen.

Das Ziel dieser Webseite ist es wachzurütteln und Patientinnen mit Myomen oder einer Adenomyose mit Informationen zu unterstützen. Diese Webseite enthält meine ganz persönliche Sicht der Dinge, sie ist weder politisch korrekt (absichtlich!), noch kann ich für die Richtigkeit medizinischen Informationen garantieren (obwohl ich mir größte Mühe gebe „sauber“ zu recherchieren). Ich kann aber beschreiben was wir erlebt haben und das war – bis zu unserem ersten Kontakt mit dem FUS-Center Dachau – ein Alptraum.

Diese Webseite macht bewusst und absichtlich Stimmung gegen die Deutschland immer noch sehr verbreitete Praxis bei der Diagnose „Myom“ die Gebärmutter incl. Cervix (s.g. „Total-Operation“) zu entfernen. Diese Webseite stellt sich bewusst und vehement der landläufigen Meinung entgegen: „ach, die Frau ist ja schon alt, die braucht ihre Gebärmutter ja nicht mehr, da kann man den Mist ja einfach wegschneiden“! Diese Webseite greift bewusst und vehement all diejenigen Gynäkologen an, die ihre Patientinnen bei einer vergrößerten Gebärmutter direkt zur Hysterektomie schicken und bei  der Diagnose „uterus myomatosus“ (Moym/e) die Behandungs-Methode „MRgFUS“ bzw. Myom-Embolisation nicht als die Beste und Schonendste empfehlen!

Das was meine Frau und ich bei der behandelnden Gynäkologin und in der gynäkologischen Abteilung eines renommierten Krankenhauses in einer Großstadt in NRW erlebt haben, verschlägt einem fast die Sprache. Viel schlimmer wiegt jedoch, dass wir zu der Ansicht gelangt sind, dass das, was wir erlebt haben offensichtlich Methode hat und „erst schneiden, dann fragen“ eine gängige Praxis in der „Frauenheilkunde“ zu sein scheint. Dies ist in meinen Augen ein ungeheuerlicher Medizin-Skandal und mein Ziel ist es durch Aufklärung und Information dazu beizutragen, dass sich dies in Zukunft ändert.

Was mich gleichermaßen entsetzt ist aber der Umstand, dass – obwohl die Medien seit 20 Jahren voll sind mit Berichten über unnötigen Operationen – es offensichtlich keinen Interessiert!