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Das Institut für Qualität und Patientensicherheit (BQS) schreibt zum Thema Indikation bei Hysterektomie:

[...] Hinweise, dass weltweit unnötig viele Hysterektomien durchgeführt werden, haben in der Literatur vor allem dadurch Bestätigung gefunden, dass große regionale Unterschiede existieren und offensichtlich auch andere als rein medizinische Gründe die Indikationshäufigkeit beeinflussen (Roos 1984). So war die Hysterektomierate bei Frauen mit geringem Bildungsgrad doppelt so hoch wie bei Frauen mit einem akademischen Abschluss und ebenfalls höher bei Frauen mit geringerem Einkommen (Harlow & Barbieri 1999, Kjerulff et al. 1993, Settnes & Jorgensen 1996). Auch war sie niedriger, wenn die Patientin eine Ärztin war (Domenighetti et al. 1993). Eine neuere Untersuchung aus den USA kam zu dem Schluss, dass 70 bis 76% der Indikationen zur Hysterektomie nicht angemessen waren. Die Hauptgründe für eine Einstufung der Indikation als unangemessen lagen in der mangelhaften Diagnostik und einer unzureichenden Ausschöpfung alternativer Methoden (Broder et al. 2000). [...]

(Quelle)

Mit den Auswirkungen dieser unnötigen Operationen und den negativen Folgen für Leib und Leben der Opfer (=Patientinnen) beschäftigen Sich eine Vielzahl von Beschwerden gegen Ärtze und Gerichtsverfahren gegen die Operateure: